Tag 1

Start zum Rakiura Track in der Lee Bay

Gemäss Maori Legende ist South Island das Boot und Stewart Island der Anker. Und siehe da: Hier ist die Ankerkette.

Das andere Ende der Kette kann man vor der Küste von Bluff anschauen

Zuerst geht’s alles entlang der Küste

Ja, ja…schöne unberührte Natur…

Entlang der Küste

Entlang der Küste

Entlang der Küste

Entlang der Küste

Entlang der Küste

Flussüberquerung – muss ich jetzt meine Wanderschuhe ausziehen?

Wohl kaum – das ‘Flüsschen’ nehme ich in einem Sprung.. 🙂 Aber gut, dass mich das DoC gewarnt hat.

Weiter geht der Wanderweg auf dem Sandstrand.

Ich bin der einzige auf dem Track wie mir auf dem örtlichen DoC Office erklärt wurde

Aber was ist das? Spuren von ‘Freitag’….in Wanderstiefeln?

Über den nächsten Fluss führt eine Hängebrücke

Hängebrücke

Ich auf der Hängebrücke…

Und die Aussicht von der Hängebrücke nach rechts…

…und nach links

Kurz danach ist Schluss mit Sandstrand. Ab jetzt führt der Weg quer über die Insel durch dichten Wald

So lange brauche ich doch nie…

Was soll ich dazu sagen: Wald…

…Wald…

…Wald…

…Wald…

…Wald…

…endloser Wald…

…und Schlamm, viel Schlamm…

Links ist Wald….

…rechts ist Wald…

…vorne ist Wald…

…und hinten ist Wald…

…und auch wenn’s schön ist:

Ohne die…

….orangen Dreieckli, die den Weg markieren, wär’s ganz schön unheimlich gewesen.

Nach Stunden durch den dichten Wald habe ich’s dann endlich geschafft:

5 Minuten bis zur Hütte – endlich!!! Ich habe auch schon entspannter gelächelt…

Ein Stückchen Zivilisation mitten im Wald…
Tag 2

Der zweite Tag fängt vielversprechend an: Immerhin sehe ich jetzt durch den Wald den Strand 😉

Brücke im Wald…

Wa…nein: STRAND!

Schön ist es hier schon…

…aber der Wald,

der Wald,

…der endlose Wald,

der hört und hört nicht auf.

Manchmal sieht man ein wenig aus dem Wald raus…

…

…aber meistens ist der Schlamm die einzige Abwechslung 😉

Mittagsrast an der einzigen Stelle ohne Wald, die ich gefunden habe…

Schöne Aussicht auf Ferienhäuschen und dazugehörendem…

…Boot.

Jetzt ist aber genug: Langsam aber sicher gehen mir der Wald und der Schlamm auf die Nerven…

…und deshalb nehme ich jetzt die Abkürzung: Noch 50 Minuten und ich habe…

…endlich, ENDLICH das Ende des Waldes erreicht. Und es wurde Licht…!!!

So sehen meine Schuhe aus….

Hier bin ich: Fern Gully Road End. Und dort etwas weiter rechts, wo ‘Oban’ steht, dort wartet das Siegerbier 🙂

Home sweet home: Mein Hostel in Oban – The End.
Lustiger Beitrag 🙂 Hab immer gedacht der Takiura Trail bestehe nur aus Wald…
Hey Stefan,
Wie läuft’s so bei der JB. Habt ihr den Pendenzen-Wald inzwischen abgeholzt 😉 Ein Kommentar noch zum Rakiura Erlebnis: Ich habe die Abgeschiedenheit und Menschenleere ja gesucht und bin deshalb alleine auf diese Wanderung auf Stewart Island. Aber wenn du alleine stundenlang durch dichtesten Wald stampfst, alle paar Minuten auf dem Matsch ausrutschst, komplett die Orientierung verloren hast und vor lauter Wald nirgends mehr den Horizont erkennen kannst, dann bleibt dir nur noch ein wenig Galgenhumor… Jetzt, nachdem der Trek vorbei ist, macht’s Spass gemacht darüber zu schreiben aber während der Wanderung war mir nicht immer zum Lachen zu Mute.
Schöne Grüsse (mittlerweile aus Dunedin),
Dani