I already knew from studying the travel guidebook that the immigration checks are quite strict in New Zealand. Simple questions of the kind the US immigration office usually asks such as whether you plan a terror attack or are currently involved in an alimony suit can be easily denied. But in New Zealand they want to know whether you carry camping gear or hiking boots with you…dangerous! The Kiwis are less interested in identifying terrorists than in preventing their islands from any vermin. So I was a bit worried when I had to answer one of the questions with ‘Yes’ in the form you are asked to complete before your arrival (normally you just tick off all the ‘No’). Later, at the first immigration checkpoint at Auckland Airport, additionally to stamping my passport a big and red ‘M’ was written onto that form. ‘Big and red isn’t good at all’ I thought. At the next checkpoint they added the word ‘TENT’ to the ‘M’ – again in big and red letters – and I was told not to march straight ahead to New Zealand but to turn right for additional checks instead. Then, at checkpoint number three (‘Biosecurity Check’) I was finally asked to unpack my tent. I feared the worst: Is my tent scanned for bugs now? Do I have to thoroughly clean my tent (which was covered with organic souvenirs from Patagonia indeed) at 04:30 am? Is my tent put under quarantine for the next three months? Or am I simply left with the choice to either donate my tent to the New Zealand immigration office or return to Argentina immediately? Lucky me the Kiwi officers are much more relaxed than their US colleagues: The biosecurity officer just explained to me very friendly that I have to leave my tent with them now so that they can clean it thoroughly and return it to me without any organic remains in about 15 minutes at the counter of the biosecurity office. Hah, that’s what I call proper public service! What a difference to my ‘friends’ at Swiss customs! Shorty afterwards my tent and me were allowed to enter New Zealand without further problems and along with the best wishes from the local Biosecurity Office.
P.S.: Thanks to the cleaning operation during immigration my camping gear didn’t carry any dangerous bio material. But unfortunately a few little creatures made it to cross the border to New Zealand in my stomach instead and so I had to spend almost a week in my hotel room in Auckland… Bio checks down here are definitely incomplete 😦
Nach dem Studium des Reiseführers wusste ich bereits, dass die Einreisekontrollen in Neuseeland ziemlich strikt sind. Simple Fragen der Art ob ich einen terroristischen Anschlag plane oder ein Strafverfahren wegen säumiger Unterhaltszahlungen am Hals habe, welche die Amis normalerweise stellen, kann ich immer beruhigt verneinen. Die Neuseeländer wollen aber wissen, ob ich eine gebrauchte Campingausrüstung oder ein Paar Wanderschuhe mitbringe… gefährlich! Den Kiwis geht es weniger um die Identifizierung von Terroristen als vielmehr darum zu verhindern, dass Schädliche auf ihre Inseln eingeschleppt werden. Ich war also etwas besorgt als ich auf dem im Flieger auszufüllenden Fragebogen unüblicherweise eine der Fragen mit Ja antworten musste. Beim ersten Immigrationsheckpoint am Auckland Airport habe ich danach zusätzlich zum Stempel in den Pass noch ein grosses, rotes M auf den Fragenbogen gekritzelt erhalten. ‘Gross und rot ist nicht gut’, dachte ich mir… Beim nächsten Checkpoint kam zum grossen roten M ein grosses rotes ‘TENT’ hinzu und in der Folge durfte ich nicht geradeaus nach Neuseeland einmarschieren wie die meisten der anderen Passagiere sondern wurde angewiesen nach rechts abzubiegen zur Nachkontrolle. Bei Checkpoint Nummer drei, dem sog. Biosecurity Check, musste ich dann schliesslich mein Zelt auspacken. Ich befürchtete schon das Schlimmste: Wird jetzt hier mein Zelt mit der Lupe auf Schädlinge untersucht? Muss ich um 04:30 morgens das – zugegebenermassen mit patagonischer Biomasse verdreckte – Zelt einer Grundreinigung unterziehen? Kommt mein Zelt für 3 Monate in Quarantäne? Oder werde ich gar vor die Wahl gestellt, entweder mein Zelt den neuseeländischen Behörden zu spenden oder den nächsten Flieger zurück nach Argentinien zu nehmen? Zum Glück sind die Kiwis anders drauf als die Amis: Der neuseeländische Biossicherheitsbeamte erklärte mir freundlich und entspannt, dass ich mein Zelt hier abgeben müsse, es umgehend von einem ihrer Angestellten gründlich gereinigt würde und ich es in ca. 15 Minuten am Schalter blitzblank geputzt wieder abholen könne! Hah, sowas nenne ich mal guten Service Public! Was für ein Unterschied zu meinen ‘Freunden’ von der schweizerischen Zollbehörde! Mein Zelt und ich durfen schliesslich kurz darauf begleitet von den besten Wünschen der lokalen Biosicherheitsbehörde ohne weitere Probleme nach Neuseeland einreisen!
P.S.: Dank der Reinigungsaktion während der Einreise war meine Campingausrüstung frei von gefährlichem Biomaterial. Leider haben es ein paar kleine Kreaturen geschafft unentdeckt in meinem Magen nach Neuseeland einzureisen und so musste ich danach fast eine Woche auf meinem Hotelzimmer verbringen… Die Biochecks hier unten sind definitiv unvollständig 😦

